Rapid Access

Rapid Access – ein Programm zur frühzeitigen Erkennung und psychotherapeutischen Behandlung von besonders schutzbedürftigen Asylbewerbern

Das AMIF-Projekt Rapid Access hat zum Ziel, gemäß der EU-Richtlinie 2013/33/EU des Europäischen Parlaments und Rates vom 26. Juni 2013 besonders schutzbedürftigen Asylbewerbern frühzeitig den Zugang zur psychotherapeutischen Behandlung und psychosozialen Begleitung zu ermöglichen.

Das Programm richtet sich vor allem an Asylbewerber, die sich noch im Asylverfahren befinden und eine besondere Unterstützung brauchen. Wir bieten einem monatlichen Kontingent an Menschen in der Erstaufnahme in München einen sofortigen Therapieplatz an und nehmen ansonsten für das Projekt über das normale Anmeldeverfahren Asylbewerber zur Behandlung bei uns an. Ziel sind die psychische Gesundheit und die aufenthaltsrechtliche Unterstützung dieser besonders schutzbedürftigen Menschen.

Im Rahmen des Projekts werden finanziert:

In München: 2 Stellen für Psychotherapeuten mit jeweils 20 Stunden, 1 Stelle für eine Fachärztin für psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit 8 Stunden, 2 Stellen für Sozialpädagogen mit jeweils 10 Stunden, eine Ehrenamtskoordinatorin mit 10 Stunden, eine Verwaltungskraft mit 10 Stunden.

In Landshut: 1 Stelle für eine Sozialpädagogin mit 25 Stunden, Honorarkräfte für Psychotherapie

In Rosenheim: 1 Stelle für eine Sozialpädagogin mit 15 Stunden, Honorarkräfte für Psychotherapie.

Das Projekt wird in Kooperation mit dem Haus International in Landshut durchgeführt.

Projektförderung

Dieses Projekt wird aus den Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.