Unsere Geschichte

Gewachsen über Jahrzehnte

2018

Refugio München hat 47 feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist eines der größten Psychosozialen Behandlungszentren für Flüchtlinge und Folteropfer Deutschlands.

2017

Die Fortbildungs- und Forschungsakademie Refugio München transfer wird gegründet.

Nach dreijähriger Projektlaufzeit wird das IniKo-Projekt erfolgreich abgeschlossen. Die Tätigkeiten, Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen sind in einem Abschlussbericht zusammengefasst.

Die Kooperation in Rosenheim wird eingestellt, da die Projektgelder ausgelaufen sind.

2016

Eine kleine Forschungsabteilung wird gegründet. Die Forschungsprojekte sollen mit wissenschaftlich untersuchten und angepassten therapeutischen Konzepten dazu beitragen, dass die  Versorgung für traumatisierte Flüchtlinge weiter verbessert wird und noch gezielter an ihren Bedürfnissen orientiert.

2015

Die Kunstwerkstatt weitet ihr Angebot vor allem für unbegleitete Flüchtlinge (UMF) aus und bezieht neue Räume im Stift St. Josef am Luise-Kiesselbach-Platz. Mit dem Projekt IniKo, das sich in neuen Räumen in der Elsässerstraße in München befindet, arbeitet Refugio München an der interkulturellen Öffnung der Jugendhilfe in München mit.

2014

Refugio München feiert sein 20-jähriges Bestehen.

2012

Wieder wird der Platz knapp: Refugio München bezieht neue Räume in der Rosenheimer Straße 38 und bietet auf drei Stockwerken Therapie, ärztliche Begutachtung, Elterntrainings für Migrierte, Sozialberatung und Kunsttherapie an. Hier eröffnet auch die neue Ambulanz für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF).

2008

Das Mentoring-Projekt Welcome wird ins Leben gerufen: Ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren übernehmen für ihre  „Mentees“, Klienten von Refugio München, die Rolle als  „kultureller Türöffner“ in die deutsche Gesellschaft.

2005

Das muttersprachliche Elterntraining startet.

2002

Die ehrenamtliche Begleitung unserer Klientinnen und Klienten wird Bestandteil des Behandlungskonzepts.

2001

Refugio München wächst und zieht in ein großes Haus am Mariahilfplatz.

1994

Mit sechs Angestellten und einigen freiberuflichen Dolmetscher*innen nimmt Refugio München am 1. Mai seine Arbeit als Behandlungszentrum für Folteropfer in der Rauchstraße in Bogenhausen auf.

Damals wie heute finden und fanden Menschen, die durch Krieg, Folter und Flucht traumatisiert wurden, keine adäquate Behandlung. Die Gründerinnen haben mit Refugio München einen Zufluchtsort geschaffen, in dem der Mensch unabhängig von seinem asylrechtlichen Status anerkannt wird.

Die bereits bestehende Kunstwerkstatt für Flüchtlingskinder schließt sich dem Zentrum an.

1993

Der Stadtrat beschließt die Förderung des Behandlungszentrums und die Wohlfahrtsverbände steigen mit ein. Träger soll die Initiative für Flüchtlinge werden.

Der Förderverein Refugio München e.V. wird gegründet, um Fachleute, Unterstützende sowie Spenderinnen und Spender für das zukünftige Zentrum zu sammeln.

1992

Anni Kammerlander, Waltraut Wirtgen, Renate Rassmann und weitere Unterstützende werden aktiv für die Gründung eines Behandlungszentrums für traumatisierte Flüchtlinge in München.

1990

Es kommen immer mehr traumatisierte Geflüchtete in die soziale Beratung, für die es in München keine adäquate Behandlung gibt.

1985

Die „Initiative für Flüchtlinge“ wird gegründet und unterstützt erst ehrenamtlich und ab 1987 mit festangestellten Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen  Flüchtlinge durch soziale Beratung.