Arbeitskreis Zukunft

Der Arbeitskreis Zukunft unterstützt den Förderverein Refugio München e.V. mit ehrenamtlichen Engagement auf vielfältige Weise: So betreuen Ehrenamtliche Informationsstände, um über die Lebenswirklichkeit Geflüchteter in unserer Stadt und die Arbeit von Refugio München zu berichten, organisieren Benefiz- und Informationsveranstaltungen und öffentlichkeitswirksame Aktionen. Außerdem vermitteln sie die Wanderausstellung „Überleben-Weiterleben“ und vermitteln Lesungen von „Die Hoffnung im Gepäck“ in Buchläden, Büchereien und Vereinen.

Der Arbeitskreis Zukunft trifft sich einmal im Monat im Konferenzraum im 1. Stock der Räume von Refugio München, Rosenheimer Straße 38.

Das nächste Treffen findet am Mittwoch, 12. September 2018, statt.

Projektkoordination/Kontakt:
Anni Kammerlander
anni.kammerlander@gmx.de

Aktuelle Projekte

Flyer: Fakten gegen Vorurteile

Vorurteile gegenüber Flüchtlingen und falsche Fakten finden leider immer wieder ihren Weg in Diskussionen und Debatten zu dem Thema.
Deswegen hat der AK Zukunft den Flyer „Fakten gegen Vorurteile“ mit neusten Zahlen zu Flucht, Asyl, Migration und Integration entwickelt.

Die Flyer können kostenfrei bestellt werden per Mail an melanie.neumann@refugio-muenchen.de oder als pdf-Datei heruntergeladen werden.

Buch: „Die Hoffnung im Gepäck“
Für die Anthologie zugunsten von Refugio München haben bekannte Autorinnen und Autoren geflüchtete Menschen getroffen oder sie haben über sich selbst geschrieben. Dabei entstanden Porträts, Berichte, Collagen und Gedichte, deren gemeinsamer Kern die Hoffnung ist.

„Die Hoffnung im Gepäck“ ist im Allitera Verlag erschienen. Jedes verkaufte Exemplar unterstützt die Arbeit des Fördervereins Refugio München e.V.

Zum Buch

Wanderausstellung „Überleben-Weiterleben“
Bis Oktober 2014 hatten Bootsflüchtlinge im Mittelmeer noch mehr Chancen, Europa zu erreichen. Im Rahmen der Aktion Mare Nostrum konnten damals 140.000 Flüchtende von italienischen Behörden gerettet werden. Die Aktion Mare Nostrum wurde nun durch Triton, eine Operation der EU-Grenzschutzagentur Frontex, ersetzt. Damit wurde die Rettung drastisch zurückgeschraubt.

Der italienische Fotojournalist Marcello Carrozzo war Zeuge dramatischer Rettungsaktionen. In eindrucksvollen Bildern zeigt er die Ankunft leidender und erschöpfter Menschen an Italiens Küste. In kurzen Sequenzen dazu werden auch die Fluchtgründe dokumentiert. Nach mühsamer Flucht auf dem Landweg wagen Frauen, Männer und Kinder die gefährliche Passage in meist untauglichen Booten. Sie haben überlebt. Wie werden sie weiterleben? Sind sie in Europa willkommen?

Nach einer Veranstaltungsreihe, Anfang 2015 im Gasteig, deren Mittelpunkt die Bilder von Marcello Carrozzo bildeten, verleiht der Förderverein jetzt die Ausstellung interessierten Institutionen. Dabei erhalten Besucherinnen und Besucher ausführliche Informationen über die Hintergründe zu den Fotos.

Weitere Informationen erteilt Markus Weinkopf: weinkopf@adribo.com