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Donnerstag,
15. Oktober 2009,
von 9 bis 17.30 Uhr
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Fachtag
"Familienentwicklung nach Trauma und Migration"
Menschen mit Migrationshintergrund stehen bei der Inanspruchnahme öffentlicher und freier Angebote der Beratung und Psychotherapie oft hohen sprachlichen und kulturellen Barrieren gegenüber. Zusätzlich leiden viele Migranten und Migrantinnen an den Folgen einer Traumatisierung nach Kriegs- und Fluchterfahrungen.
Ziel des Fachtages ist es, interkulturelle und traumaspezifische Aspekte in der Behandlung und Beratung von Familien mit Migrations- und auch Fluchthintergrund zu beleuchten.
An Beispielen aus der Praxis wird kultursensitive Beratung vorgestellt.
Tagungsort Hochschule für Philosophie
Kaulbachstr. 31, 80539 München
Einladungsflyer (Programm)
Begrüßung (DOC, 25 kB)
Anni Kammerlander, REFUGIO München
Die Interkulturelle Öffnung als eine Chance in der Beratung (PDF, 600 kB)
Dr. Maria Gavranidou, Dipl. Psych., Psychol. Psychotherapeutin
Fachstelle Migration und Gesundheit im RGU München
Trauma und seine Auswirkungen auf das Familienleben (PPT 1200 kB)
Barbara Abdallah-Steinkopff,
Dipl. Psych., Psychologische Psychotherapeutin,
REFUGIO München
Kulturelle Eingebundenheit: Herausforderungen im transkulturellen Setting (PPT 770 kB)
Eva van Keuk, Dipl. Psych., Psychologische Psychotherapeutin,
Psychosoziales Zentrum Düsseldorf
Elterntraining als kultursensitives Angebot (PPT 1000 kB)
Shqipe Krasniqi,
M.A.Pädagogin, REFUGIO München
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Mittwoch
22.10.2008
9.00 - 13.00 Uhr
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Einladung zum Fachgespräch
Erziehung und Migration
Familien mit Fluchthintergrund, Familien mit Migrationshintergrund
Flucht bedeutet die Verarbeitung von belastenden, oft traumatischen Erfahrungen und Migration, die Suche einer Identität zwischen zwei Kulturen. In diesem Spannungsfeld stellt Erziehung eine Herausforderung, häufig auch eine Belastung dar.
Eltern, die aufgrund eigener Traumatisierung und erzwungener Migration schwer belastet sind, können oft nicht den Erziehungsaufgaben gegenüber ihren Kindern gerecht werden.
Hinzu kommen Belastungen durch beengte Wohnbedingungen in Flüchtlingsheimen, rechtliche Einschränkungen bei der Arbeitssuche und geringe finanzielle Mittel. Sie müssen sich in Deutschland mit neuen kulturellen Wertvorstellungen, anderem Gesundheits- und Schulsystem auseinandersetzen. In der Erziehung ihrer Kinder versuchen sie eine Balance zwischen den Wertvorstellungen aus ihrer Heimat und aus Deutschland zu finden.
Um die Eltern in der Erziehung zu unterstützen und durch Informationen über das Leben in Deutschland ihr Wissen zu erweitern, bietet REFUGIO München ein muttersprachliches Elterntraining an.
Wir möchten Ihnen als Fachkolleginnen und -kollegen einen Einblick geben in dieses Unterstützungsangebot.
Ort:
REFUGIO München , Mariahilfplatz 10, München
Anmeldung verbindlich bis zum 10.10.2008
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Mittwoch
24.9.2008
9.00 - 13.00 Uhr
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Einladung zum Fachgespräch
Erziehung und Migration
Familien mit Fluchthintergrund, Familien mit Migrationshintergrund
Flucht bedeutet die Verarbeitung von belastenden, oft traumatischen Erfahrungen und Migration, die Suche einer Identität zwischen zwei Kulturen. In diesem Spannungsfeld stellt Erziehung eine Herausforderung, häufig auch eine Belastung dar.
Eltern, die aufgrund eigener Traumatisierung und erzwungener Migration schwer belastet sind, können oft nicht den Erziehungsaufgaben gegenüber ihren Kindern gerecht werden.
Hinzu kommen Belastungen durch beengte Wohnbedingungen in Flüchtlingsheimen, rechtliche Einschränkungen bei der Arbeitssuche und geringe finanzielle Mittel. Sie müssen sich in Deutschland mit neuen kulturellen Wertvorstellungen, anderem Gesundheits- und Schulsystem auseinandersetzen. In der Erziehung ihrer Kinder versuchen sie eine Balance zwischen den Wertvorstellungen aus ihrer Heimat und aus Deutschland zu finden.
Um die Eltern in der Erziehung zu unterstützen und durch Informationen über das Leben in Deutschland ihr Wissen zu erweitern, bietet REFUGIO München ein muttersprachliches Elterntraining an.
Wir möchten Ihnen als Fachkolleginnen und -kollegen einen Einblick geben in dieses Unterstützungsangebot.
Ort:
REFUGIO München , Mariahilfplatz 10, München
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Freitag
11.4.2008
19:30 Uhr
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Vortrag anläßlich 60 Jahre Erklärung der allgemeinen Menschenrechte 1948 - 2008
Verratener Eid - Komplicenschaft von Ärzten und Psychologen im Krieg gegen Terror
Referent:
Prof. Steven Miles, MD, Center for Bioethics, University of Minnesota
Steven Miles ist gegenwärtig einer der besten Kenner der Bedingungen, unter denen der Krieg gegen Terror geführt wird. Er hat die Dokumente der amerikanischen Regierung im Krieg gegen den Terror in den Archiven in Washington D.C. eingesehen und ausgewertet und dazu publiziert. Es gibt keinen anderen, der so gründlich und erfahren wie er sich in die der Öffentlichkeit zugänglichen Dokumente hinein gearbeitet hat. Er untersucht, wie in diesen Anweisungen die Gefangenen behandelt und verhört werden und ob und wie Ärzte und Psychologen an diesen Prozeduren verantwortlich beteiligt sind. Ihm verdanken wir zahlreiche Initiativen in die Ärzteparlamente der Welt hinein, dafür Sorge zu tragen durch klare Beschlüsse, dass für jeden Arzt und dem folgend jeden Psychologen der Eid des Hippokrates oberste Gültigkeit hat.
Der Vortrag wird in englischer Sprache sein; das Manuskript liegt in deutscher Übersetzung vor.
Veranstalter:
REFUGIO München
Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte
Amnesty international München
Ort:
EineWeltHaus: Schwanthalerstr. 80, (U4/5 Theresienwiese)
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