KAPE- kultursensibler Ansatz zur Psychotherapie und Emotionsregulation

KAPE- kultursensibler Ansatz zur Psychotherapie und Emotionsregulation

Das AMIF-Projekt „KAPE- kultursensibler Ansatz zur Psychotherapie und Emotionsregulation“ hat zum Ziel, gemäß der Aufnahme Richtlinie 2013/33/EU des Europäischen Parlaments und Rates vom 26. Juni 2013 besonders schutzbedürftigen Asylbewerbern die psychosoziale Versorgung von Geflüchteten zu verbessern.

Das Projekt startete zum 01.01.2018 und ist eine innovative Weiterentwicklukng eines psychosozialen Behandlungskonzepts für Antragssteller eines Flüchtlingsstatus oder eines subsidiären Schutzes, die gemäß der EU-Aunfnahmerichtlinie als besonders schutzbedürftig gelten.

Das Konzept beinhaltet Psychotherapie und ein Gruppenkonzept für Emotionsregulation, das in Kooperation mit der Universität entwickelt wird. In Zusammenarbeit mit der Regierung sollen damit unter anderem Antragssteller in der Erstaufnahme früh erkannt und behandelt werden. Dieses neue Konzept wird auch in Fortbildungen und über wissenschaftliche Publikationen an andere psychotherapeutische Behandler weitergegeben.

Projektlaufzeit: 01. Januar 2018 – 31. Dezember 2019

Im Rahmen des Projektes werden finanziert:
In München: Jeweils eine Stelle Psychotherapie und Kunsttherapie mit 10 Stunden, eine Stelle für eine Fachärztin für psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit 5 Stunden, zwei Stellen für Sozialpädagogen mit jeweils 10 Stunden, eine Ehrenamtskoordinatorin mit 7 Stunden, eine Stelle für Fortbildungen für 2 Stunden, eine Stelle Projektleitung und Koordination mit 5 Stunden.
In Landshut: eine Stelle Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie mit 11 Stunden, eine Stelle für Sozialpädagogen mit 25 Stunden.

Projektförderung

Dieses Projekt wird aus den Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.