Frauenfachstelle

Zielgruppe der Fachstelle

Die Fachstelle wendet sich an Flüchtlingsfrauen, die von politisch motivierter sexualisierter Gewalt und/oder Menschenhandel – vor allem Zwangsprostitution – betroffen sind.

Angebot der Fachstelle

In der Fachstelle können die betroffenen Frauen in Einzeltherapie ihre traumatischen Erlebnisse aufarbeiten. Zudem erhalten sie hier die Möglichkeit, eine Asylsozialberatung in Anspruch zu nehmen sowie an einer unterstützenden sozialpädagogischen Gruppe für Frauen mit ähnlichen Erlebnissen teilzunehmen. Durch eine gute Vernetzung mit anderen Einrichtungen innerhalb Münchens soll für die Frauen ein möglichst breites Versorgungsangebot aufgebaut werden.
In der Einzeltherapie sowie in der sozialpädagogischen Arbeit besteht die Möglichkeit, Dolmetscherinnen hinzuzuziehen, je nach Sprachkenntnissen der Frauen.
Innerhalb der sozialpädagogischen Gruppe werden Austauschmöglichkeiten für die Frauen geschaffen. Zudem werden spezifische Informationen (u.a. Rechte der Frau in Deutschland) weitergegeben. Dabei können die Frauen selbst an der inhaltlichen Gestaltung der Sitzungen mitwirken und eigene Themenschwerpunkte setzen. Im Gruppenkontext geht es vor allem um die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und das Empowerment der Frauen.

Anmeldung

Eine Anmeldung ausschließlich zur sozialpädagogischen Gruppe ist leider nicht möglich.
Die Anmeldung erfolgt nur in Verbindung mit Psychotherapie zu den normalen Anmeldezeiten.
Wir setzen uns u.a. im Rahmen des Münchner Bündnisses für Flüchtlingsfrauen für mehr Rechte und Chancengleichheit von Flüchtlingsfrauen ein.
Die Fachstelle wird derzeit aus Mitteln des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert.