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 dung-113-intersektionale-perspektiven-fuer-die-soziale-arbeit-mit-gefluech
 teten-theoretischer-hintergrund-und-praktische-anwendungsbeispiele-4/
SUMMARY:Online-Fortbildung: Intersektionalitätsbewusste Soziale Arbeit im 
 Kontext von Flucht – Theoretisch-gesellschaftspolitische Entwicklung und
  Möglichkeiten der praktischen Umsetzung
DESCRIPTION:Das Konzept der Intersektionalität wurde über viele Jahrzehnt
 e vor allem von afroamerikanischen Aktivistinnen* und Intellektuellen* ent
 wickelt. In den 1980er Jahren gelang es der Juraprofessorin* Kimberlé Cre
 nshaw anhand von Gerichtsakten intersektionale Benachteiligungen und Aussc
 hlüsse empirisch nachzuweisen\, womit sie endgültig den wissenschaftlich
 en Grundstein für intersektionale Perspektiven legte. Seither werden inte
 rsektionale Perspektiven in vielen Disziplinen und Professionen erprobt un
 d eingesetzt\, so auch in der Sozialen Arbeit.\nIntersektionalität kann a
 ls ein hilfreiches Instrument genützt werden\, um die Überschneidungen v
 on Mechanismen sozialer Ungleichheit und Diskriminierung sowie deren Wechs
 elwirkungen sichtbar und beschreibbar zu machen. Eine der vielen Stärken 
 von Intersektionalität ist dabei die gleichzeitige Berücksichtigung der 
 Einzelfall- sowie der gesellschaftlichen Makroebene\, wodurch Fragen nach 
 Hierarchien und Macht aufgeworfen werden. Intersektionale Ansätze hinterf
 ragen soziale Konstruktionen\, setzen sich dafür ein\, dass alle Menschen
  die gleichen Teilhabechancen erhalten. Dabei kommen sie ohne ein starres 
 Raster aus und lassen sich je nach Fragestellung individuell anpassen.\nIn
 tersektionale Perspektiven werden als wertvoller Beitrag zu einem differen
 zierten Fallverstehen und zur Reflexion der professionellen Beziehung zwis
 chen Sozialpädagog*innen und Klient*innen bewertet. Intersektionale Metho
 den machen Mehrfachidentitäten beschreibbar und ermöglichen einen Perspe
 ktivenwechsel\, der gerade bei sehr komplexen Fallkonstellationen gewinnbr
 ingend sein kann.\nIn dieser Fortbildung wird sowohl der theoretische und 
 zeitgeschichtliche Hintergrund des Konzepts von Intersektionalität vermit
 telt\, als auch Ideen und Methoden für die praktische Anwendung.\nIhr Pro
 fit:\n\n	Reflexion des eigenen Bewusstseins für verschiedene Diskriminier
 ungsformen und des Einflusses sozialer Ungleichheit\, auch zwischen Fachkr
 aft und Klient*in\, auf soziale Problemlagen\n	Erhöhung des Verständniss
 es von Wechselwirkungen zwischen der Einzelfall- und Gesellschaftsebene\n	
 Praktische Anwendungsbeispiele des Konzepts von Intersektionalität z.B. d
 urch Anregungen für eine intersektional orientierte kollegiale Fallbespre
 chung für hochkomplexe Fälle\n\nZielgruppe: Sozialpädagog*innen im Asyl
 sozialdienst\, im Bereich der Jugendhilfe\, in der Schulsozialarbeit oder 
 in Beratungsstellen\, Erzieher*innen und Kinderkrankenpfleger*innen\nRefer
 entin: Julia Cholewa\, Dipl.-Sozialpädagogin (FH)/Soziologin (B.A.)\nBitt
 e lesen Sie sich vor Ihrer Anmeldung zu dem Seminar unsere Allgemeinen Ges
 chäftsbedingungen und unsere Datenschutzerklärung durch.
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CATEGORIES:Fortbildungsinstitut,Themenschwerpunkt 2: Diversitäts- und
 kontextsensibles Handeln. Zertifizierte Zusatzqualifikation
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