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SUMMARY:Online-Fortbildung: Intersektionale Ansätze in der Sozialen Arbeit
  im Kontext von Flucht und Migration: Eine kritische Perspektive und ihre 
 Implikationen für die Praxis - 08.07.2025
DESCRIPTION:Intersektionalität als eine kritische Perspektive auf Fragen n
 ach sozialer Ungleichheit wurde über viele Jahrzehnte in engem Austausch 
 vor allem afroamerikanischer Aktivist*innen und Intellektueller entwickelt
 . Und auch in Europa finden wir immer wieder Initiativen\, die schon vor J
 ahrzehnten die Verwobenheit von Diskriminierungsformen herausgestellt habe
 n. In den 1980er Jahren gelang es der Juraprofessorin Kimberlé Crenshaw a
 nhand von Gerichtsakten intersektionale Benachteiligungen und Ausschlüsse
  empirisch nachzuweisen\, womit sie endgültig den Grundstein für die wis
 senschaftliche Anerkennung intersektionaler Perspektiven legte. Diese werd
 en seither in vielen Disziplinen und Professionen erprobt und eingesetzt\,
  so auch in der Sozialen Arbeit.\nIntersektionale Perspektiven sind in der
  Sozialen Arbeit mittlerweile als hilfreiche Tools anerkannt\, um die Übe
 rschneidungen von Mechanismen sozialer Ungleichheit und Diskriminierung so
 wie deren Wechselwirkungen sichtbar und beschreibbar zu machen\, zu analys
 ieren und Transformationen anzustoßen. Eine der vielen Stärken von Inter
 sektionalität ist dabei die gleichzeitige Berücksichtigung der Einzelfal
 l- sowie der gesellschaftlichen Makroebene\, wodurch Fragen nach Hierarchi
 en und Macht aufgeworfen werden. Intersektionale Ansätze verdeutlichen di
 e Folgen sozialer Konstruktionen und setzen sich für eine gleichberechtig
 te gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen ein. Dabei kommen sie ohne ei
 n starres Raster aus\, berücksichtigen die Individualität jeder Person u
 nd ihrer Lebensrealität und lassen sich je nach Fragestellung individuell
  anpassen.\nIntersektionale Perspektiven werden als wertvoller Beitrag zu 
 einem differenzierten Fallverstehen und zur Reflexion der professionellen 
 Beziehung zwischen Sozialpädagog*innen und Klient*innen bewertet. Interse
 ktionale Methoden machen Mehrfachidentitäten beschreibbar und ermögliche
 n einen Perspektivenwechsel\, der gerade bei sehr komplexen Fallkonstellat
 ionen gewinnbringend ist.\nIn dieser Fortbildung wird sowohl der theoretis
 che und zeitgeschichtliche Hintergrund des Konzepts von Intersektionalitä
 t vermittelt als auch Ideen und Methoden für die praktische Anwendung.\nI
 hr Profit:\n\n	Reflexion des eigenen Bewusstseins für verschiedene Diskri
 minierungsformen und des Einflusses sozialer Ungleichheit\, auch zwischen 
 Fachkraft und Klient*in\, auf soziale Problemlagen\n	Erhöhung des Verstä
 ndnisses von Wechselwirkungen zwischen der Einzelfall- und Gesellschaftseb
 ene\n	Praktische Anwendungsbeispiele des Konzepts von Intersektionalität 
 z.B. durch Anregungen für eine intersektional orientierte kollegiale Fall
 besprechung für hochkomplexe Fälle\n\nZielgruppe:&nbsp\;Fachkräfte im A
 sylsozialdienst\, der Migrationsberatung sowie Jugendmigrationsdiensten\, 
 im Bereich der Jugendhilfe und Schulsozialarbeit sowie in Beratungsstellen
 .\n&nbsp\;\nReferentin: Julia Cholewa\, Dipl.-Sozialpädagogin (FH) / Sozi
 ologin (B.A.)\nBitte lesen Sie sich vor Ihrer Anmeldung zu dem Seminar uns
 ere Allgemeinen Geschäftsbedingungen und unsere Datenschutzerklärung dur
 ch.
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CATEGORIES:Fortbildungsinstitut,Themenschwerpunkt 2: Diversitäts- und
 kontextsensibles Handeln. Zertifizierte Zusatzqualifikation
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