Online-Fortbildung: Suizidalität bei geflüchteten Jugendlichen und jungen Erwachsene

Datum/Zeit
17/03/2022
18:00 - 20:30 Uhr

Veranstaltungsort:



Suizidgedanken und suizidale Handlungen sind ein häufiges Phänomen bei jungen Menschen, vollendete Suizide gehören zu den häufigsten Todesursachen weltweit im Alter zwischen 15 und 25 Jahren. Nicht selten stehen suizidale Krisen in Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen wie PTBS und Depressionen, die bei vielen geflüchteten Menschen anzutreffen sind. Dennoch wird ausgeprägte Lebensmüdigkeit lange nicht erkannt und bleibt verschwiegen. Wenn suizidale Äußerungen und Handlungen dann auftreten, können sie zu großer Verunsicherung und Ohnmachtsgefühlen bei  Professionellen und Bezugspersonen führen.

Aber was sind Warnsignale für Suizidalität? Darf man danach fragen und wie macht man das?

Ziel der Fortbildung ist es, Menschen, die mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Kontext von Flucht arbeiten, Grundwissen zu Krisen und Suizidalität zu vermitteln, Handlungskompetenzen zu verbessern und sie als Ansprechpersonen für diese jungen Menschen zu stärken.

Ihr Profit:

  • Grundwissen zu Krisen und Suizidalität
  • Erkennen von Warnsignalen und Umgang damit
  • Mögliche Handlungsstrategien

Zielgruppe: Fachkräfte, die in der Betreuung, Beratung und Therapie von zugewanderten und geflüchteten Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten. Für Psycholog*innen mit geringer klinischer Erfahrung oder zur Auffrischung  ihrer Kenntnisse.

Referent: Dr. med. Guido Terlinden, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Refugio München

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Anmeldung

€45,00