Unsere Klientinnen und Klienten

Ein selbstbestimmtes Leben ohne Angst

Menschen, die fliehen mussten, verfolgt, gefoltert und traumatisiert wurden, haben viel zu bewältigen. Wenn sie zu Refugio München kommen, erhalten sie oft zum ersten Mal die Hilfe, die sie so bitter nötig haben.
Aber diese Menschen sind starke Persönlichkeiten, die ihr Schicksal wieder selbst in die Hand nehmen wollen, die ihre Vergangenheit überwinden und in eine gute Zukunft blicken wollen. Wir helfen ihnen auf dem Weg in diese Zukunft, damit sie wieder Vertrauen in sich selbst fassen.

Wenn alles gut wird! So traurig und erschütternd viele Geschichten sind, die wir bei Refugio München hören oder erzählen müssen, es gibt auch die guten und die ganz guten.
Wer sind eigentlich die Menschen, die bei Refugio München Beratung und Therapie finden? Und wie genau sieht unsere Unterstützung aus?
Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften waren von den Auswirkungen der Pandemie besonders betroffen.
„Wann bin ich kein Flüchtling mehr?“ Hamid Hassanis offizielles Herkunftsland ist Afghanistan, aufgewachsen ist er aber im Iran – als Flüchtling.
Mein Name ist Meron. Ich komme aus Eritrea, einem kleinen Staat im Nordosten Afrikas, das seit 1993 sehr autoritär von dem Staatspräsidenten Isayas Afewerki regiert wird.
Zekis Mutter erzählte uns, dass er jede Nacht schreit, Alpträume und massive Ängste hat. In der Therapie hat Zeki uns seine Geschichte erzählt und wir haben sie für ihn aufgeschrieben.
Seit einiger Zeit schreibt Calaa über seine Erlebnisse – er schreibt seine Geschichte auf, um die Vergangenheit zu überwinden, damit die Zukunft besser wird,
Bayern schiebt auch gut integrierte Afghanen ohne Strafen ab und allein schon die Angst vor Abschiebung zerstört viele Menschen.
Die Hilfe für geflüchtete Mädchen und Frauen ist eine wichtige Aufgabe von Refugio München, denn sie sind eine besonders gefährdete Gruppe.