Unsere Klientinnen und Klienten

Ein selbstbestimmtes Leben ohne Angst

Menschen, die fliehen mussten, verfolgt, gefoltert und traumatisiert wurden, haben viel zu bewältigen. Wenn sie zu Refugio München kommen, erhalten sie oft zum ersten Mal die Hilfe, die sie so bitter nötig haben.
Aber diese Menschen sind nicht nur Opfer, sie sind auch starke Persönlichkeiten, die ihr Schicksal wieder selbst in die Hand nehmen wollen, die ihre Vergangenheit überwinden und in eine gute Zukunft blicken wollen. Wir helfen ihnen auf dem Weg in diese Zukunft, damit sie wieder Vertrauen in sich selbst fassen.

Interview Hamid Hassani

„Wann bin ich kein Flüchtling mehr?“ Hamid Hassanis offizielles Herkunftsland ist Afghanistan, aufgewachsen ist er aber im Iran – als Flüchtling. Als Flüchtling kam er auch vor fast 8 Jahren nach Deutschland. Ist er angekommen?  Wir haben mit ihm darüber gesprochen. Refugio München report: Ihre Eltern sind mit Ihnen als Baby vor den Taliban in [...]

Meron aus Eritrea

Das Glück, in Deutschland angekommen zu sein Waltraud Volger ist ehrenamtliche Helferin beim Förderverein Refugio München e.V. Im Oktober 2019 hatte sie zum ersten Mal Kontakt mit Meron, einem 19-jährigen jungen Mann aus Eritrea, der den Fotokurs der Refugio Kunstwerkstatt besucht. Für ein Buchprojekt hat Waltraud seine Geschichte aufgeschrieben und wir dürfen hier im report [...]

Zeki aus Syrien

Zekis Geschichte: Anfang 2019 wurde der 9-jährige Zeki (seinen Namen haben wir geändert) bei Refugio München angemeldet. Seine Mutter erzählte uns, dass er jede Nacht schreit, Alpträume und massive Ängste hat. Er kann nur bei seiner Mutter im Bett schlafen, aber auch dort schläft er schwer ein und nie durch. Er traut sich ohne die [...]

Calaa aus Ostafrika

Eine bessere Zukunft: Seit ca. 1 ½ Jahren ist Calaa jetzt bei uns in Therapie, um die grausamen Erlebnisse seiner Flucht vor allem in den Lagern in Libyen zu verarbeiten. Seit  einiger Zeit schreibt er auch über seine Erlebnisse – er schreibt seine Geschichte auf, um die Vergangenheit zu überwinden, damit die Zukunft besser wird, [...]

Amir aus Afghanistan

Keine Abschiebungen nach Afghanistan – warum eigentlich? Amir* wurde von seiner Anwältin zur Begutachtung für das Asylverfahren bei Refugio München angemeldet. Er wurde in Afghanistan von den Taliban bedroht und als Jugendlicher von ihnen wiederholt vergewaltigt. Er ist seit Jahren in Deutschland und hat gearbeitet. Bis ein Abschiebeversuch durch das Land Bayern vor drei Jahren [...]

Kapinga aus der Demokratischen Republik Kongo

Die Hilfe für geflüchtete Mädchen und Frauen ist eine wichtige Aufgabe von Refugio München, denn sie sind eine besonders gefährdete Gruppe. Sie erleben bei Verfolgung und Krieg fast immer sexuelle Gewalt oder Zwangsprostitution. Viele sind traumatisiert, leiden unter Scham- und Schuldgefühlen. Die wenigsten Mädchen und Frauen können trotz ihres Leidens über das Erlebte sprechen. Denn [...]