UNTERNEHMEN FÜR DEN GUTEN ZWECK

Wirtschaftsunternehmen und Gemeinnützigkeit, Umsatz und Spenden – passt das zusammen? Das fragen sich vielleicht einige, aber vielen Unternehmen und ihren Angestellten ist die Unterstützung gemeinnütziger Organisationen sehr wichtig.

Gerade in der Weihnachtszeit wollen Menschen nicht nur privat spenden, sondern auch, dass ihre Arbeitgeber etwas abgeben. Im besten Fall werden daraus gemeinsame Aktionen und eine dreifache Win Situation für das Unternehmen, die Mitarbeiter*innen und Organisationen wie Refugio München.
Der Zeppelin Konzern zum Beispiel unterstützt uns regelmäßig mit Spenden. Wir sprachen mit Ralph Misselwitz, der als Vorsitzender des Konzern Betriebsrates bei der Auswahl von Refugio München als Spendenempfänger beteiligt war.

RM: Wissen Sie noch, wie und warum Sie sich dazu entschieden haben, uns mit einer Spende zu unterstützen?

Zeppelin ist es besonders wichtig, dass sich unsere Werte auch im Förderzweck widerspiegeln. Wichtig sind für uns die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung und das Vorleben von Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung. Deshalb fördern wir u.a. Projekte, die Jugendlichen Perspektiven eröffnen. Das Schicksal von Kindern, die z.B. traumatisiert aus Kriegsgebieten nach Deutschland kommen, liegt uns besonders am Herzen. Diese Menschen haben nicht nur materielle, sondern in erster Linie auch psychische Not erlitten.

RM: Die Zeppelin GmbH ist ja ein weltweit tätiger Konzern. Hat Ihr Unternehmen Berührungspunkte zu den Themen Flucht & Migration?

Während der Flüchtlingskrise 2015, als sehr viele Menschen Aufnahme in Deutschland suchten, ist die Zeppelin Baumaschinen GmbH aktiv auf Schulen und Volkshochschulen zugegangen, um gezielt junge Menschen für eine Ausbildung und Arbeit bei Zeppelin zu gewinnen. Mehreren Praktikanten und zwei Auszubildenden konnten wir so den Neustart in Deutschland erleichtern. Zeppelin ist als Arbeitgeber grundsätzlich allen Menschen gegenüber aufgeschlossen und heißt Flüchtlinge und Migranten willkommen.

RM: Was wünschen Sie sich für das kommende Jahr?

Natürlich wünschen wir uns, dass die COVID-19 Krise bald vorbei ist. Dann können vielleicht auch wieder mehr Schutzsuchende nach Deutschland kommen – und Refugio München kann mit seiner Arbeit noch mehr Kindern und Jugendlichen helfen.

Starke Partnerschaft: Zeppelin und Refugio München. V.l.n.r.: Christian Dummler, CFO Zeppelin GmbH; Annette Hartmann, Refugio München; Peter Gerstmann, CEO Zeppelin GmbH, Michael Heidemann, Stellv. Vorsitzender der Geschäftsführung Zeppelin GmbH, Interviewpartner Ralph Misselwitz, Vorsitzender Konzern-Betriebsrat Zeppelin GmbH
Foto: Zeppelin GmbH