(Wolf Biermann, Und als wir ans Ufer kamen, 1976)
Trauma als Fortsetzung von Verfolgung, Flucht und Weiterleben in fremdem Land beschäftigt über Generationen hinweg viele Poet*innen und Autor*innen:
Heinrich Heine träumte im Exil einst vom „schönen Vaterland“, das ihn küsste und zu ihm sprach: „Ich liebe Dich“. Gut hundert Jahre später dichtete im Gefängnis der Begründer der modernen türkischen Lyrik Nazim Hikmet „Ich liebe mein Land“. Der Schriftsteller Kheder Alagha, 2013 von Syrien nach Deutschland geflüchtet, fühlt sich im Exil „wie ein Vogel ohne Flügel, wie Samson ohne Haare“.

Tanja Graf, Leitung Literaturhaus München (Foto: Catherina Hess)

Matthias Fink, Literaturkenner und Journalist, unterstützt den Förderverein von Refugio München schon seit vielen Jahren.
Der Förderverein Refugio München veranstaltet regelmäßig eine Benefizlesung im Literaturhaus mit hochkarätigen Texten zum Thema Flucht. Die exklusiv vom Organisator des Abends Matthias Fink zusammengestellte Literaturliste ist unsere Leseempfehlung für Sie: Flucht im Kontext von Literatur im Lauf des letzten und des aktuellen Jahrhunderts.
Literaturliste zu Flucht und Migration


