Ein Gespräch über die Verarbeitung von Trauma durch Kunst
Die Ausstellung „Zehn Leben“ erzählt von Flucht, Trauma und der Suche nach einem neuen Leben. Die Werke des Autors, Schauspielers und Künstlers Delschad Numan Khorschid laden dazu ein, jenseits politischer Debatten die Geschichten einzelner Menschen in den Blick zu nehmen.

In einer begleitenden Veranstaltung zur Ausstellung gehen wir der Frage nach, wie geflüchtete Menschen traumatische Erfahrungen verarbeiten können und welche Rolle Kunst dabei spielt. Der Künstler Delschad Numan Khorschid, Katrin Kammerlander, Psychotherapeutin bei Refugio München, und Jakob Weiß, Kunstpädagoge in der Refugio Kunstwerkstatt, sprechen darüber, wie Literatur, Malerei, Musik und kreatives Gestalten Ausdruck ermöglichen, wenn Worte fehlen.
Persönliche Erfahrungen, therapeutische Perspektiven und kunstpädagogische Ansätze treten dabei miteinander in den Dialog. Im Mittelpunkt stehen die Kraft der Kunst, der Umgang mit den Folgen von Trauma sowie die Bedeutung von Empathie und Menschlichkeit.
Eine Veranstaltung von Museum Villa Stuck und Refugio München.
Mittwoch, 21.10.2026, 19 Uhr
Eintritt: 5 €
