Online-Fortbildung: Depression im Kontext von Flucht und Migration

Datum/Zeit
25/01/2023
9:00 - 16:30 Uhr

Veranstaltungsort:



Gedrückte Stimmung, Antriebsmangel und Verlust von Freude und Interesse sind die Hauptsymptome der Depression, einer ernsten psychischen Erkrankung, an der etwa 8% der Allgemeinbevölkerung leiden. Bei geflüchteten Menschen werden die Zahlen auf 20 – 50% geschätzt, was bedeutet, dass oft jeder zweite an einer depressiven Symptomatik leidet. Zu der Hauptsymptomatik kommen oft Schlafstörungen, Hoffnungslosigkeit, Konzentrationsprobleme und Suizidgedanken. Die erlebten traumatischen Erfahrungen und die schwierige Lebenssituation in Deutschland, die von Unsicherheit und Kontrollverlust geprägt ist, schaffen einen Nährboden für das Entstehen einer depressiven Störung. Hier geraten auch Fachkräfte, die bei Geflüchteten diese Symptomatik erleben, oft an ihre Grenzen und fühlen sich oft hilflos im Umgang damit.

Ihr Profit:

  • Erlangung von theoretischem Hintergrundwissen zur Symptomatik der Depression, Risiko/Schutzfaktoren und Verläufen
  • Stärkung der Handlungskompetenz im Umgang mit depressiven Klient*innen

Zielgruppe: Psychosoziale Fachkräfte, die in der Betreuung, Beratung und Therapie von zugewanderten und geflüchteten Menschen arbeiten. Für Psycholog*innen mit geringer klinischer Erfahrung oder zur Auffrischung ihrer Kenntnisse.

Referentin: Dipl. Psych. Barbara Abdallah-Steinkopff, Psychologische Psychotherapeutin, Refugio München

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Standard-Ticket €95,00

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