Kultursensible Zusammenarbeit mit Familien aus westafrikanischen Ländern im Kontext von Kinderschutz, FGM, Juju, „witchcraft branding“ von Kindern und Menschenhandel

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Datum/Zeit
12/09/2017
9:00 - 16:30 Uhr

Veranstaltungsort:
Refugio München
Rosenheimer Straße 38
81669 München
Deutschland

WICHTIGER HINWEIS: Diese Fortbildung findet auf Englisch ohne eine Übersetzung statt.

In den letzten Jahren sind immer mehr Familien aus westafrikanischen Ländern  nach Deutschland gekommen. Die eintägige Fortbildung richtet sich an Fachkräfte, die mit Familien aus diesen Ländern zusammenarbeiten. Die Themen dieser Fortbildung sind Kultur, Glaubenssysteme  sowie  religiöse Praktiken der Gemeinschaften im Zusammenhang mit Erziehung und Kinderschutz. Welche Auswirkungen haben diese auf Schutz der Kinder und was können wir tun um Kinder und Jugendlichen besser zu schützen? Wie können wir die Familien besser erreichen und welche Strategien sind dafür notwendig? Das Ziel dieser Fortbildung ist Sensibilisierung, Vermittlung von Kompetenzen und Umsetzung des Wissens  in der Zusammenarbeit mit den Familien aus westafrikanischen  Communities.

Refernt_innen:

Debbie Ariyo ist Geschäftsführerin von AFRUCA und  eine über die Grenzen Englands hinaus anerkannte Expertin auf dem Gebiet des Kinderschutzes mit Fokus auf Diversity. Sie ist eine versierte Kennerin der Materie mit ausgeprägtem Fachwissen in den Bereichen Kultur, Erziehung und Kinderschutz, FGM und Konzeption von Angeboten zur Unterstützung von Familien. Insbesondere beschäftigt sie sich mit der Bekämpfung des Handels mit Kindern sowie mit dem Phänomen  des „witchcraft branding“ von Kindern. Ihre umfangreichen Praxisleitfäden bezüglich der Themen Kindererziehung und Prävention von Missbrauch dienen der Stärkung der Kompetenzen von Eltern und Fachkräften gleichermaßen.

Oladapo  Awosokanre ist Leiter des AFRUCA-Fortbildungsprogramms. Oladapo verfügt über vielfältige Erfahrung im Bereich  Kinderschutz, Supervision, Projektmanagement und gesellschaftliches  Engagement in- und außerhalb der afrikanisch-ethnischen Minderheiten in Großbritannien und Afrika. Zu seinen fachlichen Schwerpunkten gehören verschiedene afrikanische Glaubenssysteme und Kulturen, Kinderschutz, Erziehung, „witchcraft branding“ von Kindern,  Besessenheit von Geistern, Juju sowie Konfliktbewältigung. Er hat Politikwissenschaften,  Internationales Recht und Internationale Beziehungen studiert.  Als ein qualifizierter Elterntrainer ist er mit den komplexen ethnoreligiösen und kulturellen Nuancen der afrikanischen Communities vertraut.

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Anmeldung

Die Veranstaltung ist ausgebucht.