REFUGIO München - Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
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REFUGIO München - Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
 

Herzlich Willkommen bei REFUGIO München

REFUGIO München - Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer

Stellenausschreibung

REFUGIO München ist ein Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer. Für die ambulante psychologische Beratung und psychotherapeutische Behandlung von traumatisierten erwachsenen Flüchtlingen aus verschiedensten Ländern suchen wir ab sofort

eine/n Dipl. Psychologen/in
 mit abgeschlossener oder begonnener Ausbildung als  psychologische/n Psychotherapeuten/in
für 25-39 (wahlweise) Stunden pro Woche.

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Einladung zur Podiumsdiskussion
„Europäische Flüchtlingspolitik zwischen
Aufnahme und Abwehr“
am 10. Feb. 2015 um 19:30 Uhr im Gasteig,
Black Box - Eintritt frei

An den Außengrenzen Europas verlieren viele Menschen auf der Flucht ihr Leben. Die EU reagiert mit Verstärkung der Grenzen und der Abwehr anstatt mit Maßnahmen zum Flüchtlingsschutz. Mit Hans ten Feld (UNHCR), Karl Kopp (PRO ASYL), Christine Kamm (MdL Landtag, Die Grünen), Suli Kurban (kam als Flüchtlingskind nach Deutschland), Jürgen Soyer (Geschäftsführer refugio München) wird die aktuelle Situation und der Bedarf an Änderung diskutiert.
Moderation: Fatima Abdollahyan
Unter dem Titel „Überleben – Weiterleben: Europäische Flüchtlingspolitik zwischen Aufnahme und Abwehr“ präsentiert refugio München eine dreiteilige Veranstaltungsreihe im Gasteig. Im Rahmen einer Fotoausstellung, Filmscreenings und einer Podiumsdiskussion analysieren und bewerten Vertreter des Beratungs- und Behandlungszentrums für Flüchtlingen und Folteropfer, Journalisten und Künstler, politisch Verantwortliche und Vertreter von Flüchtlingshilfsorganisationen zusammen mit Betroffenen die Situation an den europäischen Außengrenzen. Dabei wird der Blick auch auf Probleme und Herausforderungen für ein menschenwürdiges Asylrecht in Deutschland und Bayern gelenkt.

Foto Marcello Carrozzo 


Gefördert von



Kulturreferat






In Kooperation mit


Anmeldung unter: office@refugio-muenchen.de

 


refugio München präsentiert unter dem Titel „Überleben – Weiterleben: Europäische Flüchtlingspolitik zwischen Aufnahme und Abwehr“ drei Veranstaltungen im Gasteig



Marcello Carrozzo, Fotoausstellung

2. Februar bis 3. März 2015, Gasteig, Foyer Kleiner Konzertsaal, Eintritt frei

Bis Oktober 2014 hatten Bootsflüchtlinge im Mittelmeer mehr Chancen, Europa zu erreichen. Im Rahmen der Aktion Mare Nostrum konnten letztes Jahr von italienischen Behörden 140.000 Flüchtende gerettet werden. Dem gegenüber stehen mehr als 23.000 Menschen, die seit 2000 an Europas Außengrenze ihr Leben verloren haben. Die Aktion Mare Nostrum wurde durch Triton / Frontex ersetzt. Damit wurde die Rettung drastisch zurückgeschraubt.
Der italienische Fotojournalist Marcello Carrozzo war Zeuge von dramatischen Rettungsaktionen. In eindrucksvollen Bildern zeigt er die Ankunft von leidenden und erschöpften Menschen an Italiens Küste. In kurzen Sequenzen dazu werden auch die Fluchtgründe dokumentiert. Nach mühsamer Flucht auf dem Landwege wagen Frauen, Männer und Kinder die gefährliche Passage in meist untauglichen Booten. Sie haben überlebt. Wie werden Sie weiter leben? Sind sie in Europa willkommen?

Vernissage am 2. Februar um 18:00 Uhr


»Bewegte Bilder – bewegende Flüchtlingsschicksale«
Filmabend, 2. Februar 2015, 20:00 Uhr, Gasteig, Vortragssaal der Stadtbibliothek, Eintritt frei

refugio München zeigt in Kooperation mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis Preisträgerfilme aus dem aktuellen Wettbewerb, in dem Flucht und Asyl dominierende Themen waren. Bewegte Bilder, die zum Handeln bewegen.


»Europäische Flüchtlingspolitik zwischen Aufnahme und Abwehr«
Podiumsdiskussion, 10. Februar 2015, 19:30 Uhr, Gasteig, BlackBox, Eintritt frei

An den Außengrenzen Europas verlieren viele Menschen auf der Flucht ihr Leben. Die EU reagiert mit Verstärkung der Grenzen und der Abwehr anstatt mit Maßnahmen zum Flüchtlingsschutz. Mit Hans ten Feld (UNHCR), Karl Kopp (Pro Asyl) und Betroffenen wird die aktuelle Situation und der Bedarf an Änderung diskutiert. Moderation: Fatima Abdollahyan

Gefördert von



Kulturreferat






In Kooperation mit


Anmeldung unter: office@refugio-muenchen.de

 


Lieber Leserinnen und Leser, liebe Freunde von refugio München,

Wie wollen wir zusammenleben? Diese Frage scheint für den Titel eines report ungewöhnlich. Sie ist im Gegenteil aber sehr naheliegend. Wenn sich refugio München seit nunmehr 20 Jahren Flüchtlingen und insbesondere Folteropfern zuwendet, bedeutet das immer ganz selbstverständlich, den ganzen Menschen zu betrachten, sich ihm zuzuwenden – zu helfen und zu unterstützen.

Die Therapie ist dabei eine Seite der Medaille – Sozialberatung die andere. Und schon landen wir bei der Frage danach, wie wir – also Menschen, die hier vielleicht schon seit vielen Jahren leben und verwurzelt sind und solche, die Migrationserfahrung haben –, Gemeinschaft, Gemeinwesen oder sogar Familie gestalten wollen und können.

Die Antworten, die Heribert Prantl, Till Hofmann oder unsere Klienten in diesem report geben, sind naheliegend und überraschen doch in ihrer Einmütigkeit. Wir suchen Schutz und Geborgenheit; wir brauchen Zugewandtheit und Entfaltungsspielraum – der Journalist aus München ebenso wie der Familienvater aus Jordanien.

Dies zu ermöglichen – dazu ist diese Stadtgesellschaft aufgerufen und aufgefordert. Refugio München tut das Seine, um zuwandernden Menschen ein neues Gefühl von Heimat zu ermöglichen. Helfen Sie mit, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

In diesem Sinne wünschen wir beim Lesen des neuen report viele neue Ein- und Weitsichten – Impulse und Anregungen dafür, wie wir künftig zusammenleben wollen.

Mit besten Grüßen

Jürgen Soyer
Geschäftsführer

REFUGIO-Report November 2014 (ca. 4380 kB) REFUGIO-Report
November 2014
Download (ca. 4380 kB)

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Stellenausschreibung

Die Fachambulanz  für Flüchtlingskinder in der Praxisgemeinschaft Dr.Drexler, Dr. Lill  am Salinplatz in Rosenheim (www.fluechtlingsmedizin.de) und REFUGIO München, Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer (www.refugio-muenchen.de)
suchen zum 01.03.2015 Sozialpädagoge/in / Sozialarbeiter/in für 15 Stunden/ Woche in Rosenheim

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200 x „Danke REFUGIO!“

Festveranstaltung zum 20-jährigen Gründungsjubiläum in der Evangelischen Stadtakademie

Die Verlockung war groß, diesen Abend in einem der Münchner Biergärten zu verbringen – 25 Grad im Schatten, auch noch am frühen Abend …
Doch mehr als 200 Freunde, Unterstützer, Förderer, (ehemalige) Klienten, Mitarbeiter und Wegbegleiter von REFUGIO München folgten der Einladung zur Festveranstaltung anlässlich des 20-jährigen Gründungsjubiläums in die Evangelische Stadtakademie München. Und es sollte sich lohnen.

Eigentlich ein Tag, sich selbst und seine erfolgreiche Arbeit zu feiern. Doch REFUGIO München wollte mehr und lud seine Gäste ein, unter dem Titel „Lebenswirklichkeit und Perspektiven von Flüchtlingen in der Stadtgesellschaft“ Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges in Sachen Flüchtlingspolitik und Hilfe für die hier ankommenden Schutzsuchenden zu diskutieren. Zu Wort gekommen sind vor allem diejenigen, denen seit zwei Jahrzehnten die ganze Kraft und Zuwendung von REFUGIO München gebührt – die Klienten, die die therapeutischen und sozialberatenden Angebote wahrnehmen.

Ein Abend, der nachdenklich stimmte – ein Abend vor allem aber, der Hoffnung macht. Darauf, dass es in 20 Jahren REFUGIO München vielleicht gar nicht mehr geben muss, weil Folter, Vertreibung und Flucht der Vergangenheit angehören. Und damit psychosoziale Zentren wie REFUGIO nicht mehr nötig sind. Eine verheißungsvolle Vision …

Allen Gästen und Freunden von REFUGIO München herzlichen Dank für ihren Zuspruch und ihre konkrete Unterstützung!


Über 200 Gäste waren der Einladung gefolgt.


Özlem Sarikaya (2.v.l.), Bayerischer Rundfunk, führte durch die zweistündige Festveranstaltung. Klienten aus Somalia, Jordanien und Irak hatten über ihre persönlichen Erfahrungen als Flüchtlinge berichtet.


Der Migrationsforscher Prof. Dr. Jochen Oltmer berichtete über die aktuelle Situation weltweiter Fluchtbewegungen.


Highlight des Abends: „Cross da Borderz“ meets „Poetricks“ - zwei Bands aus der Kunstwerkstatt von REFUGIO München.



Zurückdenken, mitdenken, weiterdenken … 20 Jahre REFUGIO München

Die Jubiläumsbroschüre ist fertig!

Kann man 20 Jahre bewegter Geschichte auf 32 Seiten einer Broschüre unterbringen? Ja, man kann. Rechtzeitig zum Beginn der Feierlichkeiten zum 20-jährigen Jubiläum von REFUGIO München ist soeben die Jubiläumsfestschrift erschienen.
Ein Blick zurück, Szenen aus dem Alltag unserer Einrichtung und Aussichten auf die weitere Arbeit mit und für Menschen, die ihre Heimat aus den verschiedensten Gründen verlassen mussten. Freiwillig taten sie dies nie – immer waren Gewalt, Vertreibung, Trauma damit verbunden.
Sicher keine Publikation, die Anspruch auf Vollständigkeit erhebt – aber mindestens ein beeindruckender Querschnitt durch 20 Jahre erfolgreicher Arbeit für Flüchtlinge und Folteropfer. Und der Versuch, vor allem die Betroffenen zu Wort kommen zu lassen, Förderer, Freunde und Wegbegleiter.
Ein Satz in der Broschüre macht besonders nachdenklich: Anni Kammerlander, ehemalige Geschäftsführerin von REFUGIO, wünscht sich, dass es eine Zukunft geben möge, in der REFUGIO gar nicht mehr benötigt wird. Schöner Gedanken – doch offen gestanden leider noch sehr weit weg.
Happy Birthday REFUGIO – danke für diese wunderbare Broschüre, danke für diese unschätzbar wertvolle Arbeit!
Marko Junghänel, Vorstand Förderverein


REFUGIO München

Angebote

REFUGIO ist in München die einzige Facheinrichtung, die traumatisierten Flüchtlingen Hilfen aus einer Hand anbietet: Wir unterstützen erwachsene Flüchtlinge nach erzwungener Flucht bei der Bewältigung ihrer spezifischen Lebenssituation im Exil durch:
  • Psychotherapie
  • Sozialberatung
  • Migrationsberatung
  • Muttersprachliche Elternseminare
  • Ärztliche Diagnostik und Begutachtung
  • Fortbildungen
Flüchtlingskinder fördern wir bedarfsabhängig durch drei Hilfen:
  • Spiel- und Kunsttherapie im einzeltherapeutischen Setting
  • Kunsttherapiegruppen an Schulen
  • Kunstwerkstattgruppen in Gemeinschaftsunterkünften
Seit 2008 profitieren die Flüchtlingsfamilien von REFUGIO zusätzlich durch das bürgerschaftliche Mentorenprojekt Welcome:
Münchner Bürger helfen hier ganz konkret Flüchtlingen bei lebenspraktischen Dingen. Sie suchen z.B. gemeinsam eine Wohnung oder lernen gemeinsam Deutsch.
Mehr zum Projekt erfahren Sie hier
Alle Angebote werden im Bedarfsfall von Dolmetschern begleitet, die spezielle für die Beratung und Therapie bei REFUGIO intern geschult wurden. Das interdisziplinäre Angebot von REFUGIO ermöglicht traumatisierten Flüchtlingen, die psychischen und physischen Folgewirkungen von Folter, Krieg und Flucht zu verarbeiten und neue Lebensperspektiven zu entwickeln.
REFUGIO München unterstützt jährlich mehr als 1.500 Flüchtlinge aus über 40 Nationen, darunter ca. 600 Flüchtlingskinder und -jugendliche
Jürgen Soyer und Annette Naeser
Jürgen Soyer und Annette Naeser
Seit 2012 ist Jürgen Soyer Geschäftsführer von REFUGIO München:
„Flüchtlinge sollen bei uns einen guten Platz finden! Das ist unser Ziel, für das wir arbeiten!“
Annette Naeser ist seit 2013 stellvertretende Geschäftsführerin und ist Ihre Ansprechpartnerin für Spenden, Testamentsspenden, Stiftungen oder Bußgeldzuweisungen:
„Menschen zu helfen, die aufgrund von Verfolgung und Folter ihr Heimatland verlassen mussten ist unerlässlich, ist Verantwortung und Herausforderung zugleich. REFUGIO München leistet therapeutische Hilfe, begleitet und berät die Flüchtlinge, um ihnen neue Lebensperspektiven zu eröffnen. Sie erreichen mich unter annette.naeser(at)refugio-muenchen.de oder 089/98 29 57-21.“
gefördert durch:
gefördert durch:<br>Landeshauptstadt München
Sozialreferat: Amt für Wohnen und Migration und Stadtjugendamt
Referat für Gesundheit und Umwelt
gefördert durch:<br>Europäische Kommission
Europäischer
Flüchtlingsfond
Europäische
Kommission