REFUGIO München - Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
Impressum
Kontakt
Links
REFUGIO München - Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer
 

Herzlich Willkommen bei REFUGIO München

REFUGIO München - Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer

Frauen auf der Flucht – Flüchtlingsfrauen

Wie sagt Maria von Welser im Interview: „Frauen sind nicht die besseren Menschen – aber sie sind anders und haben befriedende Sichtweisen auf die Welt.“ Dieser Report soll allerdings keine Diskussionen darüber entfachen, welches Geschlecht das vermeintlich „bessere“ ist.

Doch er will sich sehr dezidiert den Unterschieden und Besonderheiten annehmen, die Frauen einerseits zur Flucht zwingen – will andererseits darstellen, dass Fluchtverläufe und die Bedingungen des Ankommens durchaus sehr verschieden zu dem ist, was Männer er- und durchleben. Kein Aufrechnen also – aber die Erkenntnis, dass zunächst wohl männlich dominierte Gesellschaftssysteme, in denen Frauen nichts wert sind, maßgebliche Fluchtgründe für diese liefern.

Kommen diese Flüchtlingsfrauen schließlich in Europa bzw. Deutschland an, sind sie längst nicht am Ziel, wenn diese Ziele Ruhe, Sicherheit und Perspektive bedeuten. In der Therapie hören wir häufig, dass sich diese Frauen in den Unterkünften belästigt und verfolgt fühlen oder gar angegriffen werden. Es fehlt die notwendige Gendersensibilität, die automatisch für weibliche Dolmetscher in der Anhörung oder getrennte Unterkünfte für Männer und Frauen sorgen müsste. Für diese Forderung steht Refugio München schon sehr lange ein.

Ein langer Weg also noch, bis Frauen, die zur Flucht gezwungen waren, bei uns endlich eine sichere Zukunft finden können. Unterstützen wir sie dabei nach Kräften!

Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen wie immer

Ihr
Jürgen Soyer
Geschäftsführer refugio München

REFUGIO-Report November 2014 (ca. 4380 kB) REFUGIO-Report
Juli 2015
Download (ca. 4400 kB)

Beitrittsformular
optimiert für Acrobat 6.0 und höher

 



Stellenausschreibungen

REFUGIO München, Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer

sucht ab September 2015 oder später

eine/n Dipl. Psychologen/in
mit abgeschlossener oder begonnener Ausbildung als psychologische/r Psychotherapeut/in
für 19,5 oder 39 Stunden pro Woche.
Arbeitsort: Augsburg

Zur Stellenanzeige



REFUGIO München, Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer

sucht ab 01.11.2015 oder später eine/n

Sozialpädagoge/in / Sozialarbeiter/in für 39 Stunden/ Woche für die Asylsozialberatung
Arbeitsort: München

Zur Stellenanzeige



Vom 18. – 20. Oktober veranstaltet REFUGIO München in Zusammenarbeit mit der Psychotherapeutenkammer Bayern, der BAFF und dem Europäischen Netzwerk für psychosoziale Zentren einen Fachtag zur Therapie mit Flüchtlingen in München/Schloss Fürstenried.

Informationen im Flyer.

Anmeldung und Infos über die E-Mail-Adresse conference2015@refugio-muenchen.de 

On behalf of the European Network of Rehabilitation Centres for Survivors of Torture, the Munich treatment center for traumatized refugees, REFUGIO Muenchen, invites you cordially to our next European meeting from 18–20 October 2015 in Munich.

This conference will take place together with the annual German meeting of treatment centers for survivors of torture, incorporated in their association BAfF. Attached, you find the programme of the conference, and all information about fees and possibilities for accommodation. Please be aware, that there is only a limited number of rooms available at our venue.

Please don’t hesitate to contact us for any question via e-mail: conference2015@refugio-muenchen.de.

 

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil
Neuer refugio-report ist erschienen

Lieber Leserinnen und Leser, liebe Freunde von refugio München!

Politik wird heute nicht mehr in schummrigen Hinterzimmern oder noblen Hotellobbys gemacht. Doch neben der internationalen Diplomatie oder Wortgefechten in den Parlamenten funktioniert Politik oft auch ganz anders. Daten und Fakten werden so lange interpretiert, bis eine Zahl plötzlich zum Politikum wird. Etwa die der Anerkennungsquote bei Asylgesuchen.

Auch Einrichtungen wie refugio München sind Teil von (Gesellschafts-)Politik. Denn indem wir tun, was wir tun, beziehen wir Stellung, zeigen Haltung, haben einen Standpunkt. Im konkreten Fall heißt das: Der Flüchtling ist zunächst Mensch, der sich in einer – oft genug extremen – Notsituation befindet und dem wir helfen – therapeutisch und/oder durch Sozialberatung. Zahlen spielen dabei nicht die primäre Rolle.

Aber refugio München ist auch eine engagierte Menschenrechtsorganisation (siehe report Ausgabe 46), der es nicht egal sein darf, wer auf dem Rücken der Schutzsuchenden wie mit Daten und Fakten umgeht. Die aktuelle Ausgabe des report will dem begegnen – zumindest, was die aktuelle Situation von Flüchtlingen angeht. Die Frage, die sich die Redaktion bei allen Beiträgen gestellt hat: Wer zählt was, wie und warum? Ein Heft voller Überraschungen und eine Bestätigung für die Arbeit von refugio München, wie ich meine …

Dazu wünschen ich allen Leserinnen und Lesern spannende Erkenntnisse und neue Einsichten – trotz aller Ernsthaftigkeit aber auch viel Spaß beim Blättern.

Herzlichst, Ihr

Jürgen Soyer
Geschäftsführer refugio München

REFUGIO-Report November 2014 (ca. 4380 kB) REFUGIO-Report
April 2015
Download (ca. 4430 kB)

Beitrittsformular
optimiert für Acrobat 6.0 und höher

REFUGIO München

Angebote

REFUGIO ist in München die einzige Facheinrichtung, die traumatisierten Flüchtlingen Hilfen aus einer Hand anbietet: Wir unterstützen erwachsene Flüchtlinge nach erzwungener Flucht bei der Bewältigung ihrer spezifischen Lebenssituation im Exil durch:
  • Psychotherapie
  • Sozialberatung
  • Migrationsberatung
  • Muttersprachliche Elternseminare
  • Ärztliche Diagnostik und Begutachtung
  • Fortbildungen
Flüchtlingskinder fördern wir bedarfsabhängig durch drei Hilfen:
  • Spiel- und Kunsttherapie im einzeltherapeutischen Setting
  • Kunsttherapiegruppen an Schulen
  • Kunstwerkstattgruppen in Gemeinschaftsunterkünften
Seit 2008 profitieren die Flüchtlingsfamilien von REFUGIO zusätzlich durch das bürgerschaftliche Mentorenprojekt Welcome:
Münchner Bürger helfen hier ganz konkret Flüchtlingen bei lebenspraktischen Dingen. Sie suchen z.B. gemeinsam eine Wohnung oder lernen gemeinsam Deutsch.
Mehr zum Projekt erfahren Sie hier
Alle Angebote werden im Bedarfsfall von Dolmetschern begleitet, die spezielle für die Beratung und Therapie bei REFUGIO intern geschult wurden. Das interdisziplinäre Angebot von REFUGIO ermöglicht traumatisierten Flüchtlingen, die psychischen und physischen Folgewirkungen von Folter, Krieg und Flucht zu verarbeiten und neue Lebensperspektiven zu entwickeln.
REFUGIO München unterstützt jährlich mehr als 1.500 Flüchtlinge aus über 40 Nationen, darunter ca. 600 Flüchtlingskinder und -jugendliche
Jürgen Soyer und Annette Naeser
Jürgen Soyer und Annette Naeser
Seit 2012 ist Jürgen Soyer Geschäftsführer von REFUGIO München:
„Flüchtlinge sollen bei uns einen guten Platz finden! Das ist unser Ziel, für das wir arbeiten!“
Annette Naeser ist seit 2013 stellvertretende Geschäftsführerin und ist Ihre Ansprechpartnerin für Spenden, Testamentsspenden, Stiftungen oder Bußgeldzuweisungen:
„Menschen zu helfen, die aufgrund von Verfolgung und Folter ihr Heimatland verlassen mussten ist unerlässlich, ist Verantwortung und Herausforderung zugleich. REFUGIO München leistet therapeutische Hilfe, begleitet und berät die Flüchtlinge, um ihnen neue Lebensperspektiven zu eröffnen. Sie erreichen mich unter annette.naeser(at)refugio-muenchen.de oder 089/98 29 57-21.“
gefördert durch:
gefördert durch:<br>Landeshauptstadt München
Sozialreferat: Amt für Wohnen und Migration und Stadtjugendamt
Referat für Gesundheit und Umwelt
gefördert durch:<br>Europäische Kommission
Europäischer
Flüchtlingsfond
Europäische
Kommission